Brandschutztipps

für die Faschingszeit

  • Verwenden Sie Ihre Faschingsdekorationen nur nicht brennbare oder zumindest schwer brennbare Materialien!
  • Um Ihr Dekorationsmaterial schwer brennbar zu machen, können Sie es entweder mit
    Wasserglas oder einem anderen, handelsüblichen Flammschutzmittel imprägnieren.
  • Die schwer brennbaren Dekorationen müssen von Feuerstätten, Rauchrohren und
    sonstigen Wärmequellen mindestens 50 cm entfernt sein und sollten keinesfalls oberhalb der Wärmequellen angebracht sein (Herabfallen!).
  • Verzichten Sie auf das Dekorieren Ihrer Beleuchtungskörper, Elektrogeräte usw. Durch Strahlungswärme oder Wärmestau kann zu leicht ein Brand entstehen.
  • Aus Sicherheitsgründen sollten Sie auf offene Kerzenflammen – vor allem in Lampions und in der Nähe von Dekorationsmaterialien – verzichten.
  • Schützen Sie sich selbst: Immer wieder kommt es zu schweren und manchmal auch tödlichen Unfällen, weil Faschingskostüme aus leicht brennbaren Stoffen – aus einem Spaß heraus oder auch unabsichtlich – angezündet werden. Verwenden Sie daher keine Kostüme aus leicht brennbaren Stoffen!
  • Halten Sie auf jeden Fall die Fluchtwege frei!

Brandgefahr zur Fasching

Die närrischen Tage bis zum Faschingdienstag dauern noch ein paar Tage!

Die tollen, lustigen und geselligen Tage werfen aber auch ihre Schatten voraus. Viele feiern Fasching abseits von Massenveranstaltungen in den eigenen vier Wänden. Doch gerade solche närrischen Treiben können nach den Erfahrungen der Feuerwehr manche Gefahren mit sich bringen.

Die Verantwortlichen des Bezirksfeuerwehrverbandes Graz-Umgebung raten daher, schon beim Einkauf von Dekorationsmaterial wie z.B. Lampions, Konfetti, Luftschlangen und Girlanden darauf zu achten, dass deren Material schwer entflammbar sind. Solche Materialien sind meist mit B1 nach DIN 4102 gekennzeichnet und man findet sie zu Genüge im Internet unter dem Suchbegriff „schwer entflammbar“.

Bei einer Dekoration von Wohnung oder vom Partykeller empfiehlt es sich dafür zu sorgen, dass Lampions, Girlanden, Luftschlangen und das Konfetti nicht mit offenem Feuer oder Heizstrahlern in Berührung kommen. Erfahrungsgemäß geht es bei solchen Veranstaltungen lustig und turbulent zu, deswegen sollten gerade Lampions mit brennenden Kerzen gar nicht verwendet werden. Eine Beleuchtung von solchen Dekorationsmaterialien muss mit elektrischem Licht geschehen, wobei die Glühlampe nicht mehr als 40 Watt haben soll und einen Mindestabstand von 3 cm zum Papierteil aufweisen muss.

Sollten brennende Kerzen, Öl- oder Duftlampen als Tischdekoration dienen, so sollten diese in nicht brennbaren Untersetzern verwendet werden. Ein Beispiel dazu wäre ein Porzellanteller, bei Kerzen mit ein wenig Wasser und Grünpflanzen zu dekorativen Zwecken, dies würde einen ästhetischen Eindruck verschaffen. Die brennenden Kerzen, Öl- und Duftlampen sollte man auch zu vorgerückter Stunde nicht ohne Aufsicht lassen.

Kostümierung und Maskierung gehören zu solchen Veranstaltungen unbedingt dazu. Jedoch sollten hierfür nur Materialien verwendet werden, die nicht brennbar sind, vor allem kein Papier und kein Kunststoff.

Für viele Partygäste gehören Geselligkeit und Rauchen zusammen. Doch können gerade glimmende Zigaretten sehr schnell einen Brand verursachen. Deshalb für eine ausreichende Anzahl von Aschenbechern sorgen. Die vollen Aschenbecher umgehend entleeren, dafür einen Blecheimer verwenden. Auf alle Fälle sollte ein Feuerlöscher in Reichweite sein. Beachtenswert ist auch die Freihaltung des Fluchtweges, es sollte keine Kleiderablagen und andere Aufbewahrungen zum Zeitpunkt der Party im Bereich des Fluchtweges sein.

 Mit freundlichen Grüßen

 ABIdF Peter Kirchengast
 Bezirksfeuerwehrverband Graz-Umgebung

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